Inhalt - Geschichte

Girsberger Drechslerei. Neptunstrasse, Zürich-Hottingen (Foto aus dem Jahr 1900)

Von der Holzdrechslerei zum Stuhlspezialisten

Am Anfang war Girsberger eine Holzdrechslerei, die verschiedene Holzwaren herstellte. Erst ab 1907 entstanden mit Pianohockern die ersten Sitzmöbel. 1910 wurde eine stufenlose Höhenverstellung für Arbeitsstühle zum Patent angemeldet.

 

Auf Grundlage der patentierten Höhenverstellung entstanden ab 1912 die ersten Girsberger Bürodrehstühle, stufenlos höhenverstellbar, später auch mit einstellbarer Lendenwirbelunterstützung. Rasch wurden diese fortschrittlichen

Bürodrehstühle zum Kerngeschäft von Girsberger. Bis in die 50er Jahre fertigte Girsberger Drehstühle vor allem aus Holz und war ein wichtiger Wegbereiter dieser Stuhlart. Heute gibt es keine Holzdrehstühle mehr, sie sind gänzlich vom Markt verschwunden.

Girsberger Modell 115

Girsberger Modell 116

Girsberger Modell 227

Girsberger Modell 210

Girsberger Modell 186

Moderne Produktions-
verfahren verdrängen den Holzdrehstuhl in den 60er Jahren.

In den 60er Jahren wurden Holzdrehstühle mehr und mehr durch Bauweisen mit umpolstertem Kunststoff verdrängt. Drehkreuze wurden nicht mehr aus Holz, sondern mehrheitlich aus Stahl und Aluminiumguss hergestellt.

In den 70er Jahren schliesslich verdrängte der Kunststoffspritzguss als kostengünstigste Produktionsweise für hohe Stückzahlen alle anderen Materialien und Bauweisen bei Drehstühlen.

Girsberger Modell 173

Girsberger Typ 6071 S
(unter Lizenz von Knoll International)

Gepolsterte Drehstühle. Girsberger Eurochair Modell 23

Kunststoff- und Aluminiumbauweisen. Girsberger Eurochair Modell